*Rezension* Victoria Aveyard - Goldener Käfig

Autor: Victoria Aveyard | Titel: Goldener Käfig | Reihe: Die Farben des Blutes Band 3 | Verlag: Carlsen | Seitenzahl: 640 Seiten | Erscheinungsdatum: 30. Juni 2017 | Originaltitel: King's Cage | Zum Buch |

 

Inhalt:

Mare, die Rote mit den besonderen Silber-Fähigkeiten, ist zurück am königlichen Hof – doch dieses Mal nicht als falsche Prinzessin, sondern als Gefangene des Königs: Um ihre Gefährten vor dem Tod zu retten, hat sie sich ihrem schlimmsten Feind – und einstigen Freund – ergeben. Und erwartet nun ein schreckliches Schicksal an seiner Seite. Aber natürlich setzen Prinz Cal und die Rebellen der Scharlachroten Garde alles daran, um die Blitzwerferin zu befreien. Denn nur mit ihr gibt es im Kampf um die Freiheit eine Chance.

 

Rezension:

Spoiler für alle, die die ersten Beiden Bücher der Reihe noch nicht gelesen haben.

 

Die ersten beiden Bänder gefielen mir unglaublich gut. Dystopische Fantasy mit Spannung, aber leider fiel es mir hier wirklich schwer am Ball zu bleiben.

Das Buch hat über 600 Seiten und über die Hälfte der Zeit habe ich mich durch die Geschichte gequält. Nach unglaublich langen 300 Seiten wurde es aber endlich wieder spannend und die Geschichte packend.

 

Mare ist eine starke Protagonistin. Sie sitzt am Anfang in ihrem goldenen Käfig, da sie am Ende des letzten Bandes ihre Freiheit für das Leben ihrer Freunde getauscht hat. Sie hat keine Möglichkeit zur Flucht, aber trotzdem gibt sie nie wirklich auf und versucht alles um Maven zu entkommen.

 

Cameron ist hier eine weitere Protagonistin aus dessen Sicht man einen Teil der Geschichte erfährt. Leider war sie mir schon in den vorherigen Bändern unsympathisch und das blieb hier leider auch so. Ich habe ihren Drang ighren Bruder zu retten absolut nachvollziehen können, aber sie ist arrogant und anstrengend. Sie weiß alles besser und ich würde ihr in keinster Weise vertrauen.

 

Es gibt Charaktere, die sind unberechenbar und man mag sie dadruch oder findet sie zumindest interessant. Cameron hat mich einfach nur genervt und ihre Kapitel haben mich immer wieder aus der Geschichte rausgeschmissen. Das einzige Positive an ihr war, dass man so wusste, was die rote Garde so macht. Aber es gab 100 andere Charaktere von denen ich liebe gelesen hätte. Kilorn, Farley, Cal, Oberst. Jeder anderer Charakter wäre besser gewesen.

 

Später kam dann auch noch ein dritter Charakter hinzu und das hat die Geschichte gedreht. Auch diese Person war unberechenbar, aber so interessant und faszinierend, dass ich immer mehr erfahren wollte. Ich werde nicht verraten, wer es ist, denn es soll euch genauso überraschen, wie mich.

 

Auch wenn ich den Anfang (bis zur Hälfte) wirklich langatmig fand, so kann man doch sagen, dass die Geschichte nie vorhersehbar wird. Man weiß nie wohin die Reise geht und ich bin froh Band 4 schon hier zu haben. Ich brauche mehr, vorallem das letzte Drittel konnte mich unglaublich packen.

 

Insgesamt mag ich den Schreibstil von Victoria Aveyard und finde die Mischung zwischen Dystopie und Fantasy anders. Ich mag die Reihe, auch wenn dieser hier schwächer ist, im Vergleich zu den Vorgängern. Ein sehr langgezogener Start und eine dazugekommene, nervige Protagonistin konnten mich dieses Mal nicht so begeistern.

 

3 von 5 Schmetterlinge


Mein Lieblingzitat

 

Inzwischen weiß ich es besser. Ich weiß, wer ich bin.

Ich bin Mare Barrow. Nicht Mareena und nicht die Blitzwerferin. Mare.


©
Foto: Chantal Sadowski
Cover: Carlsen

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