*Rezension* Serena Valentino - Das Geheimnis der dunklen Fee

Werbung, da Verlinkung | Autor: Serena Valentino | Titel: Das Geheimnis der dunklen Fee | Reihe: Disneys Villains Band 4 |  Verlag: Carlsen | Seitenzahl: 320 Seiten |  Erscheinungsdatum: 5. März 2020 | Originalitel: Mistress of All Evil: A Tale of the Dark Fairy | Zum Buch |

 

Inhalt:

Die Geschichte von Dornröschen wird erzählt, als handele es sich um einen bösen Traum: Die Prinzessin trifft ihren Prinzen im Wald. Sie findet heraus, dass sie von einer dunklen Fee verflucht wurde, sich ihren Finger an einer Spindel stechen und in einen ewigen Schlaf zu fallen. Ihre drei guten Feen können den Fluch nur mildern. Aber die Macht des Guten hält an und ihr Held erweckt die Prinzessin mit einem Kuss. Und doch ist dies nur die halbe Wahrheit. Was ist mit der dunklen Fee? Warum verflucht sie die unschuldige Prinzessin? Was führte dazu, dass sie so voller Bosheit, Wut und Hass wurde?

 

Rezension:

Obwohl Arielle mein Lieblingsmärchen ist, gefiel mir Ursulas Geschichte überhaupt nicht. Dagegen gefiel mir Schneewittchen nie, aber ich fand die Villain Geschichte bisher am Besten. Daher war ich auf die Geschichte von Maleficent gespannt, da ich Dörnröschen nie so mochte.

 

Die Geschichte von Dornröschen/Aurora ist bekannt. Aurora wird am Tag ihrer Taufe von Maleficent verflucht und sticht sich am Tag ihres 16. Geburtstag mit der Spindel in den Finger und fällt in einen tiefen Schlaf. Nur ein Kuss ihrer wahren Liebe kann sie wieder erwecken, doch hier geht es um Maleficent und warum sie Aurora verflucht hat.

 

Die Geschichte wechselte immer wieder zwischen der Maleficent von Heute und dem jungen Mädchen, was es einmal war. Dadurch bekommt man einen guten Eindruck in ihren eigentlichen Charakter und auch wer sie hätte sein können. Obwohl sie Böse war, konnte man doch ein paar ihrer Gedankengänge vollkommen nachvollziehen und ihre Geschichte hat es sogar geschaft mich zu überraschen.

 

Es geht aber nicht nur um Maleficent und Aurora, da hier auch Nannys Geschichte ein Stück weit erzählt wird und man trifft natürlich auch auf Circe und die verdrehten Schwestern. Die Geschichte ist somit auch teilweise eine Fortsetzung und kann meiner Meinung nach auch nicht mehr als Einzelband gelesen werden. Es setzt nämlich zeitlich kurz nach dem Tod von Ursula an.

 

Was mir besonders gut gefallen hat, dass es hier auch wieder mehr darum geht, warum Maleficent böse geworden ist. Es war traurig und erschreckend, was eigentlich dazu geführt hat, da es vorallem die Angst der Feen war und ein Teil von Maleficent selbst.

 

Die ganze Geschichte hatte eine tiefere Bedeutung, da es manchmal nur die falschen Worte braucht, um das Schlechte in jemandem hervorzuholen. Maleficent war nicht von Natur aus böse, sie wurde dazu gebracht böse zu werden und das machte das Ende auch sehr traurig.

 

Ich freue mich jetzt mehr auf die weiteren Bücher der Reihe und bin froh, dass ich nach Ursula nicht aufgegeben habe. Vorallem da auch jetzt schon angedeutet wurde, was mit den verdrehten Schwestern passiert ist.

 

4 von 5 Schmetterlinge


Mein Lieblingszitat

Warum braucht ein junges Mädchen immer einen Mann, der sie rettet? Warum kann eine Prinzessin nicht um ihr eigenes Leben kämpfen und ihren Fluch selbst brechen? Warum muss es immer ein Prinz sein?

(Seite 152)


©
Foto: Chantal Sadowski
Cover: Carlsen

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