*Rezension* Riley Sager - Final Girls

Rezensionsexemplar | Autor: Riley Sager  | Titel: Final Girls | Verlag: dtv | Seitenzahl: 416 Seiten |  Erscheinungsdatum: 31. Mai 2018 | Originaltitel: Final Girls | Zum Buch |

 

Inhalt:

Als Einzige hat die Studentin Quincy ein Massaker auf einer Party überlebt. Sie hat jede Erinnerung an damals aus ihrem Gedächtnis gelöscht und sich mühsam ein normales Leben aufgebaut. Zwei andere Frauen, Lisa und Samantha, haben ähnlich Grauenvolles durchgemacht – ein Fest für die Medien, in denen die drei als »Final Girls« bekannt werden. Doch der Horror ist noch lange nicht zu Ende: Lisa wird tot aufgefunden. Ermordet? Der Schlüssel zu allem scheint in dem Massaker in Pine Cottage zu liegen, das nur Quincy überlebte. Angestachelt von Samantha, versucht sie verzweifelt sich zu erinnern, was dort geschah ...

 

Rezension:

Erst seit letztem Jahr bin ich wieder im Thriller Fieber und dachte da, dass Final Girls das richtige Buch für mich wäre.

 

Quincy hat die Hölle auf Erden durchgemacht und ist die einzige Überlebende eines Massakers bei dem sie all ihre Freunde verlor. Leider erinnert sie sich an nichts mehr und versucht auch noch Jahre später ihr Leben weiterzuleben. Zwei weitere Frauen haben ähnliche Morde überlebt und durch die Medien werden diese drei als 'Final Girls' betitelt. Lisa, das erste Final Girl wird tot aufgefunden und Quincy muss sich nun mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzten und herausfinden was wirklich am Pine Cottage geschah, denn nur das kann ihr selbst das Leben retten.

 

Die Protagoniston Quincy war mir komplett unsympathisch und ihr Verhalten war für mich nicht nachvollziehbar Man weiß naürlich nicht, wie man selbst nach so einem Albtraum weiterleben würde und genau vorstellen mag ich es auch nicht. Aber ich habe sie einfach nicht verstanden. Man bekommt auch nach und nach Einblicke in die Nacht am Pine Cottage und was dort geschag. Auch in diesen kleinen Eindrücken war ich von Quincy eher genervt, also gefiel mir auch die 'Vorher-Version' von ihr nicht. Vielleicht war es auch von der Autorin so gewollt, dass man die Protagoniston nicht sympathisch findet.

 

Im Verlauf der Geschichte taucht ein weiteres Final Girl auf, die mir leider noch unsympathischer war. Ich konnte sie zwar mehr verstehen, aber trotzdem fand ich sie schlimm.

 

Der Schreibstil war sehr angeneh, und man kam sofort in die Geschichte rein. Leider fehlte es in der Geschichte vorallem zu Beginn an Spannung. Es passier nicht allzu viel und man hat noch keine richtige Ahnung, wohin die Geschichte geht. Erst zum Schluss nahm die Geschichte wirklich an Fahrt auf und hat einen komplett überrascht.

 

Für mich war es trotz der unerwarteten Wendung am Ende kein Thriller, den ich einfach so weiterempfehlen würde. Ich hatte nie das Gefühl das Buch nicht aus der Hand legen zu können und es war einfach nicht packend genug. Es dümpelte eher so dahin und man wartete irgendwie immer auf den großen Knall. Der Knall kam und hat die ganze Geschichte umgeworfen, aber leider viel zu spät.

 

Ich war so gespannt auf diese Geschichte, aber mich konnte es leider nicht überzeugen, da nur das Ende wirklich 'positiv' bewertet werden konnte.

 

3 von 5 Schmetterlinge


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Foto: Chantal Sadowski
Cover: dtv

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