*Rezension* Nalini Singh - Leopardenblut

Autor: Nalini Singh | Titel: Jäger der Nacht | Reihe: Psy Changeling Band 1 |  Verlag: LYX | Seitenzahl: 400 Seiten |  Erscheinungsdatum: 14. Mai 2008 | Originaltitel: Slave to Sensation | Zum Buch |

 

Inhalt:

In einer Welt, in der Gefühle verboten sind und die telepathisch begabten Psy jede Form von Leidenschaft unterdrücken, führt die junge Sascha Duncan ein Doppelleben. Als sie dem gutaussehenden Gestaltwandler Lucas Hunter begegnet, fällt es Sascha immer schwerer, die Maske der Gleichgültigkeit aufrechtzuerhalten. Hunter kommt indessen einem fürchterlichen Geheimnis auf die Spur ...

 

Rezension:

Ich war so gefesselt, ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe lange kein Fantasybuch mehr über Gestaltwandler gelesen und kann gar nicht sagen warum. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an mitgerissen, denn es ist auch etwas anders, als andere Fantasyromane.

 

Es spielt in der Zukunft, im Jahr 2079: Die Welt ist aufgeteilt in Mediale (Psy), Gestaltwandler und Menschen. Genau wie bei den Gestaltwandlern gibt es auch unterschiedliche mediale. Es gibt telekinetischbegabte, telepathischbegabte oder auch medizinischbegabte Mediale. Doch sie sind gleich, sie sind zwar hochintelligent, sie haben aber keine Gefühle und ihrer Meinung nach, dadurch auch keine Fehler.

 

Eine Ausnahme ist Sascha, die nach außen hin wirkt, wie jede andere Mediale: kalt und gefühllos. Doch hinter ihren ganzen Schutzschildern steckt eine Frau, voller tiefer Emotionen. Am Anfang ist sie unsicher und ängstlich, denn sie weiß, was passiert, wenn der Rat der Mediale, ihren 'Defekt' aufdecken. Doch im Laufe der Geschichte, wird sie stärker, mutiger und selbstloser, als sie es selbst wahrscheinlich für möglich gehalten hat. Und sie findet die Liebe, etwas dass für ihre Art, immer eine Schwäche war.

 

Lucas Hunter ist ein Gestaltwandler, ein Alphatier und ein Beschützer. Er versucht herauszufinden, wer seit einiger Zeit Gestaltwandlerfrauen foltert und tötet. Er hält Mediale alle für eiskalt, bis er Sascha begegnet, bei der er sofort spürt, dass sie anders ist. Er hört nicht nur auf seinen Verstand, sondern auch auf seine Intuition und seinen inneren Panther.

 

Was mir so gut an diesem Charakter gefiel war, dass er nicht perfekt war. Er hatte Narben, innerlich und auch äußerlich, die ihn zu dem machen, der er ist.

 

Ich fand auch die Nebencharakter, wie Hawke und Dorian sehr interessant und freue mich besonders auf ihre Geschichten, wenn sie eine haben.

 

Mir ist aufgefallen, dass obwohl die Mediale keine Gefühle haben sollte, doch voller Arroganz und Hochmut sind. Sie halten sich für besser, weil sie keine Gefühle habe und doch sind es Gefühle, die sie auf eine ander Art schwächen. Diese Doppeldeutigkeit gefiel mir wirklich gut und machte diesen Roman zu etwas Besonderem. Das Buch war nicht nur spannend und fesselnd, sondern auch sexy und erotisch und genau diese Mischung war super.

 

Ich werde auch die weiteren Bänder der Reihe lesen, denn ich freue mich sehr, zu erfahren, wie es mit den Wölfen, den Leoparden und auch den Medialen weitergeht.

 

 

5 von 5 Schmetterlinge


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Foto: Chantal Sadowski
Cover: Heyne - Random House

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