*Rezension* Linda Howard - In den Armen der Gefahr

Autor: Linda Howard | Titel: In den Armen der Gefahr | Verlag: Harper Collins | Seitenzahl: 432 Seiten |  Erscheinungsdatum: 06. März 2017 | Originaltitel: Troublemaker | Zum Buch

 

Inhalt:

Dieser Mann bedeutet Gefahr! Bei der Polizeichefin Isabeau Maran schrillen sämtliche Alarmglocken, als der Unbekannte vor ihrer Haustür steht. Agent Morgan Yancy soll nach einem Anschlag bei ihr untertauchen. An brenzlige Situationen ist Isabeau gewöhnt. Doch wie soll sie dem heißen Knistern widerstehen, wenn sie mit Morgan allein ist? Und wie soll sie ihr Leben retten, wenn sie nichts von der Falle weiß, die jede Sekunde zuschnappen kann – mit ihr als Köder?

 

Rezension:

Ich bin ein großer Fan von Linda Howard und habe die meisten ihrer Bücher gelesen. Leider gehört dieses Buch zu den wohl schwächsten, die ich bisher gelesen habe.

 

Die Polizeichefins Isabeau Maran trifft vor ihrer Haustür auf einen fremden Mann, der behauptet ein Agent zu sein. Er wurde von seinem Boss zu ihr geschickt, da er nach einem Mordanschlag untertauchen muss. Die ganze Aktion ist eine Falle für den, der den Anschlag in Auftrag gegeben hat, doch Isabeu weiß nichts und auch nicht, dass ihr Leben in Gefahr sein könnte.

 

Isabeau, die von allen Bo genannt wird, lebt etws außerhalb einer Kleinstadt in einer umgebauten Scheune, zusammen mit ihrer Hündin Tricks. Sie mag das ruhige Leben und abgeschiedene Leben und auch ihren Job als Polizeichefin, den sie vorallem nur wegen der Verwaltungsaufgaben übernimmt.

 

Morgan ist ein sehr verschlossener Typ, dem das Töten nicht neu ist. Er ist Teil einer paramilitärischen Gruppe und nach einem Auftrag wird er schwer verletzt. Von seinem Boss wird er bei dessen Stiefschwester Bo untergebracht. Er war geheimnisvoll und starrsinnig und eigentlich finde ich diese Eigenschaften immer sehr interessant, aber hier konnte ich dem nichts positives abgewinnen.

 

Zu beiden Charakteren musste ich auch erstmal Zugang finden, da ich mich mit keinem der beiden wirklich anfreunden konnte. Sie waren zu Beginn etwas blass und nicht unbedingt die sympathischsten Charaktere.

 

Die Hündin Tricks war schon das Highlight aus dem Buch. Ein absolut verwöhntes, aber hochintelligentes Tier, das alle um sich herum fest im Griff hat. Durch Tricks fehlte es in der Geschichte zumindest nicht an Humor und Witz und Tricks hat mich mehr als einmal zum Grinsen gebracht. Man erfärhrt eigentlich sogar mehr über den Hund, als über die beiden Protagonisten, was mich jetzt aber erst im Nachhinein stört.

 

Vorallem am Anfang zieht es sich sehr und das obwohl Morgan dort bereits angeschossen wird. Seine Zeit danach im Krankenhaus und auch die darauffolgende Zeit bei Bo dümpelt ein bisschen vor sich hin und es dauert sehr lange bis die Geschichte an Fahrt gewinnt..

 

Es war nicht unbedingt langweilig, aber die Spannung war eher unterschwellig. Es ging meist mehr um Bo und Morgan und um ihre sich entwickelnde Beziehung, als darum dass Morgan umgebracht werden soll. Man hat keine Ahnung wer hinter ihm her ist und vorallem auch warum. Die Geschichte wäre packender gewesen, wenn man zwischendurch etwas mehr erfahren hätte, was vielleicht nicht unbedingt mit Tricks zu tun hatte.

 

2 von 5 Schmetterlinge


©
Foto: Chantal Sadowski
Cover: Harper Collins

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