*Rezension* Jennifer L. Armentrout - Verzaubertes Schicksal

Rezensionsexemplar | Autor: Jennifer L. Armentrout | Titel: Verzaubertes Schicksal | Reihe: Dämonentochter Band 5 |  Verlag: cbt - Random House | Seitenzahl: 448 Seiten |  Erscheinungsdatum: 12. September 2016 | Originaltitel: Sentinel | Zum Buch |

 

Inhalt:

Alex ist nach ihrem Kampf gegen Ares schwer gezeichnet. Doch sie muss noch einmal in den Krieg gegen den Gott ziehen, denn nicht nur die Covenants stehen vor der Vernichtung – Ares verwüstet die ganze Welt und will die Menschheit versklaven. Da erhält Alex Hilfe von völlig unerwarteter Seite. Manchmal muss eine Liebe eben stärker sein als der Tod …

 

Rezension:

Ich war bei den ersten beiden Bändern sehr skeptisch was die Dämonentochterreihe angeht, aber ab Band drei habe ich mich komplett auf die Geschichte einlassen können. Nun bin ich bei dem letzten Band angekommen und ich habe mich schon gefragt, wie die Reihe enden wird.

 

Spoiler Möglichkeit für alle, die die Reihe noch nicht gelesen haben.

 

Alex hat am Ende des letzten Bandes gegen Ares gekämpft und . Der Gott, der hinter den Plänen steckt, die Menschheit zu versklaven. Ihr Körper und auch ihre Seele sind gezeichnet nach dem Kampf gegen Ares, der sie fast umgebracht hat und bei dem sie sich den Tod gewünscht hat. Sie fühlt sich gebrochen und doch soll sie nochmal gegen den Gott des Krieges antreten, der alles vernichten will.

 

Alex würde am liebsten aufgeben, aber da sie das nicht tut, macht sie das nur noch stärker. Sie stellt sich ihren Ängsten, auch wenn sie weiß, dass sie den Kampf eventuell nicht überleben wird. Sie ist stärker, mutiger und erwachsener geworden. Sie hat im Laufe der Reihe eine sehr große Entwicklung durchgemacht und man kann sich gut in sie hineinversetzen.

 

Aiden ist immer an ihrer Seite und würde alles für sie tun. Er ist selbstlos und interessiert sich nicht mehr dafür, dass er und Alex eigentlich nicht zusammen sein dürften. Er würde alles geben, dass sie und auch sein Bruder Deacon in Sicherheit sind.

 

Seth spielt hier wieder eine größere Rolle und obwohl ich ihn hassen gelernt habe in den vorherigen Bändern, finge ich hier an ihn zu verstehen. Er hat sich verändert und ich konnte ihn nicht hassen. Obwohl er so viel schlimmes getan hat, wollte ich ihn deshalb nicht mehr verurteilen, denn ohne ihn, würde Alex gegen Ares verlieren. Ich muss zugeben, dass ich ihn als Charakter unglaublich faszinierend fand und sogar interessanter, als die meisten anderen Charaktere.

 

Die Nebencharaktere blieben in der Geschichte etwas blass und konnten mich teilweise nicht so überzeugen wie in den ersten Bändern. Hier geht es vorallem um Alex, Aiden und Seth und natürlich auch um die Götter und den Kampf, aber der Rest blieb etwas hintenan.

 

Ich konnte das Buch trotzdem kaum aus der Hand legen, denn es gab so viel was geschah und ich wurde in die Geschichte hineingezogen. Ich habe mich wirklich gefragt, wer den Kampf am Ende überleben wird und was noch alles passiert.

 

Das Buch endete auf der einen Seite genauso wie ich es erwartet hatte und doch wurde ich überrascht. Eine wirklich gelungene Mischung, die mich begeistert hat, die aber auch ein bisschen zu kitschig war.

 

Ich finde es schade, dass einige Fragen noch offen sind, aber da ich mich bald an den Spin Off wagen werde, werde ich diese wohl noch klären.

 

Ich muss jetzt am Ende doch zugeben, dass ich wegen der Namensgebung etwas irritiert bin. Die Reihe heißt Dämonentochter und im Endeffekt gibt es keinen einzigen Dämon und geht durch die griechische Mythologie auch in eine ganz andere Richtung. Das hat nichts mit meiner Bewertung zu tun, aber mich würde es schon reizen zu wissen, warum die Reihe im Deutschen so genannt wurde. Bevor ich die Reihe angefangen habe, habe ich auch etwas ganz anderes erwartet.

 

 

4 von 5 Schmetterlinge


©
Foto: Chantal Sadowski
Cover: cbt - Random House

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