*Rezension* Jennifer Estep - Spinnenglut

Autor: Jennifer Estep | Titel: Spinnenglut | Reihe: Elemental Assassin Band 11 |  Verlag: Piper | Seitenzahl: 432 Seiten |  Erscheinungsdatum: 4. Dezember 2018 | Originaltitel: Poison's Promise | Zum Buch |

 

Inhalt:

Eine neuartige Droge macht die Straßen von Ashland unsicher. Bekannt ist sie unter dem Namen »Burn«, der die verheerende Auswirkungen der Droge auf ihre Konsumenten beschreibt. Die Elementarmagierin Gin Blanco hat eigentlich nichts mit Drogen am Hut. Doch als ihre Freunde von rücksichtslosen Drogendealern bedroht werden und ihre Schwester, die als Polizistin arbeitet, fast an dem Fall verzweifelt, schreitet Gin ein. Und sie wird keine Gnade kennen – denn wer sich mit der Auftragskillerin Gin anlegt, muss mit dem Tod rechnen ...

 

Rezension:

Nachdem mich der zehnte Band der Reihe so überhaupt nicht überzeugen konnte, war ich gespannt, ob es dieser wieder schaffen würde.

 

Gin gefällt mir einfach so wie sie ist am besten, also als geduldige Spinne und nicht wie sie früher war (Band 10). Sie macht in jedem Band eine Entwicklung durch und man entdeckt immer eine neue Seite an ihr. Sie ist stark und auch mal gewillt andere Wege zu gehen und weiß nun auch, dass sie gemeinsam mit ihren Freunden stärker ist als allein.

 

Bria gefiel mir hier überhaupt nicht. Das Problem hatte ich schon in einem der vorherigen Bändern. Sie kommt nicht damit klar, dass Gin eine Auftragskillerin ist und somit auf der anderen Seite des Gesetzes steht. Ich finde ihre überhebliche Art einfach nur nervtötend und ich mag es nicht, wenn Charaktere sich für etwas besseres halten. Es ist schon ironisch, dass sie der Charakter ist, den ich aus Gins selbstgewählter Familie am wenigstens mag, obwohl sie die einzige ist, mit der sie blutsverwandt ist.

Was mich aber auch an ihr gestört hat, war dass sie zwar Gin und ihr Tun verurteilt, aber trotzdem würde sie sie gerne für ihre Zwecke nutzen.

 

Irgendwie ist jeder Elemental Assassin Band gleich aufgebaut und man kennt den Grundaufbau. Gin trifft zu Beginn auf den momentanen Gegner und entscheidet sich gegen ihn/sie zu kämpfen, auch wenn sie dabei sterben sollte. Der erste Kampf gegen den 'Bösen' verläuft nicht nach Plan und Gin verliert beziehungswiese wird stark verletzt. Die finale Schlacht gewinnt sie aber immer, in einem großen Showdown und ohne dass irgendeiner ihrer Freunde stirbt.

 

Aber obwohl man den Aufbau kennt und es eiegentlich nichts neues ist, schafft es Jennifer Estep immer einen zu überraschen. Es wurde unglaublich interessant, da sich die Gegner unterscheiden und auch die Kämpfe gegen diese. Vorallem das Ende hatte ich so definitiv nicht erwartet und mag es, wenn eine Geschichte mich überrascht. Vorallem das Ende war mindblowing.

 

4,5 von 5 Schmetterlinge


©
Foto: Chantal Sadowski
Cover: Piper

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