*Rezension* Jennifer Estep - Mythos Academy: Frostnacht

Werbung - Da Verlinkung | Autor: Jennifer Estep | Titel: Frostnacht | Reihe: Mythos Academy Band 5 |  Verlag: Piper ivi | Seitenzahl: 448 Seiten |  Erscheinungsdatum: 10. März 2014 | Originaltitel: Midnight Frost | Zum Buch |

 

Inhalt:

Gerade, als es scheint, das Leben an der Mythos Academy könne nicht mehr gefährlicher werden, schlagen die Schnitter des Chaos erneut zu. Denn während Gwens Schicht in der Bibliothek der Altertümer wird ein Giftattentat auf sie verübt. Sie selbst kommt haarscharf mit dem Leben davon, während der oberste Bibliothekar Nickamedes mit dem Tod ringt. So schnell wie möglich muss Gwen mit Aurora Metis das Gegenmittel finden - doch die Pflanze gedeiht nur in der gefährlichsten Region der Rocky Mountains ... Wird das Gypsymädchen sich selbst und die Mythos Academy retten können? Und noch viel wichtiger: Wird sie den verschwundenen Spartaner Logan Quinn wiedersehen?

 

Rezension:

Nach den Ereignissen im letzten Teil, ist Logan immer noch nicht an die Mythos Academy zurückgekehrt und Gwen fragt sich, ob er je wiederkommen wird. Währenddessen versucht sie sich so gut wie möglich auf den nächsten Kampf gegen Loki, Vivien und die Schnitter vorzubereiten. Diese schlagen erneut zu als Gwen ihre Schicht in der Bibliothek antritt und anstelle von Gwen wird Nickamedes vergiftet. Um ihm das Leben zu retten machen Gwen und ihre Freunde sich auf die Suche nach dem Heilmittel, das es aber nur an einer bestimmten Stelle in den Rocky Mountains gibt.

 

Gwen gibt sich selbst die Schuld daran, was mit Nickamedes passiert ist und zeigt dadurch auch noch eine ganz andere Seite. Sie und der Bibliothekar haben sich gerade erst besser verstanden und jetzt will sie einfach alles tun, um ihm zu helfen, auch wenn sie sich dadurch selbst in Gefahr begiebt.

 

Dadurch dass sie nicht in der mythologischen Welt aufgewachsen ist, hat sie eine andere Sicht auf einige Dinge, als alle anderen und das auch unabhängig von ihrer Gabe. Wesen wie ein Fenriswolf oder auch ein Greif ist nicht immer ein Monster. Sie sieht mehr und das zusammen mit ihrer Psychometrie macht sie zu einem interessanten Charakter, der nicht einfach alles hinnimmt, sondern auch Dinge hinterfragt und sich eine eigene Meinung bildet.

 

Natürlich stehen ihre Freunde ihr immer bei und begleiten sie in die Rocky Mountains. Dort troffz die auf neue Verbündete, alte Feinde und erfährt einiges über ihre Familie.

 

Man weiß von Anfang an, dass die ganze Reise eine Falle der Schnitter ist und auch, dass der Verrat beziehungsweise Hinterhalt abzusehen ist. Trotzdem war es unglaublich spannend und auch überraschend. Es gab Wendungen und Ereignisse mit denen man so nicht gerechnet hatte.

 

 

Zwischen dem vierten und fünften Teil spielt auch noch die Kurzgeschichte Spartan Frost, die komplett aus Logans Sicht geschildert wird. Durch diese Geschichte kann man auch besser verstehen, warum Logan nicht an die Mythos Academy zurückkehrt, was für mich erst nicht nachvollziehbar war.


©
Foto: Chantal Sadowski
Cover: Piper ivi

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