*Rezension* Jennifer Estep - Mythos Academy: Frostkuss

Werbung - Da Verlinkung | Autor: Jennifer Estep | Titel: Frostkuss | Reihe: Mythos Academy Band 1 |  Verlag: Piper ivi | Seitenzahl: 400 Seiten |  Erscheinungsdatum: 12. März 2012 | Originaltitel: Touch of Frost | Zum Buch |

 

Inhalt:

Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.

 

Rezension:

Gwen Frost musste nach dem Tod ihrer Mutter ihre normale Schule verlassen und ist auf die Mythos Academy gewechselt. Dort sind die Schüler Spartaner, Walküren, Amazonen und die Nachfahren anderer mythologischer Krieger. Aber auch hier ist Gwen anders, denn sie ist keine Kämpferin, sondern hat die Gypsy Gabe ihrer Familie geerbt. Durch eine Berührung erfährt sie alles von einem Menschen, aber auch von einem Gegenstand. Doch die Schule und auch die Schüler sind in Gefahr und der Kampf gegen die Schnitter des Gottes Loki steht bevor.

 

Gwen hat nicht viel gemein mit den anderen Schülern, da sie lieber Comics liest, als Shoppen zu gehen und auch nicht in Geld schwimmt, wie die anderen der Schule. Abgesehen davon hat sie am Anfang nicht daran geglaubt, dass Götter und das Böse existieren. Und genau das hat mich zu Beginn am meisten gestört. Sie selbst berührt Gegenstände oder auch Menschen und erfährt dadurch alles und ihre Großmutter kann in die Zukunft sehen. Abgesehen davon sieht sie jeden Tag, wie die anderen Schüler kämpfen und wie stark sie sind und trotzdem glaubt sie nicht, dass Götter existieren können, was für mich etwas unverständlich war. Sie selbst ist doch auch irgendwie mythisch, also warum konnte sie sich nicht vorstellen, dass es noch mehr mythisches gibt.

 

Insgesamt fand ich Gwen wirklich sympathisch, denn sie hält sich nicht immer an die Regeln und ist ein absoluter Fan von Süßigkeiten. Sie ist manchmal etwas unsicher, aber das war absolut nachvollziehbar, da sie auch einfach anders als die anderen Krieger.

 

Obwohl die Geschichte nur aus Gwens Sicht geschildert wurde, bleiben auch die anderen Charaktere weder blass noch farblos. Daphne ist eine Walküre mit einer Vorliebe für rosa und die am Anfang noch arrogant und zickig ist. Aber sie zeigt schnell auch noch eine andere Seite und genau das fand ich wirklich toll an ihr.

 

Logan ist ein Spartaner, der immer sofort weiß, wie er etwas als Waffe nutzen kann und der auch seine Geheimnisse hat. Man erfährt noch nicht alles über ihn und ich freue mich darauf ihn noch besser kennen zu lernen.

 

Ich fand den Schreibstil wirklich sehr fesselnd und bin ein großer Fan der Autorin. Sie schafft es einen immer wieder in die Geschichte hineinzuziehen und man kann einfach nicht mehr aufhören. Dazu finde ich auch alles was mit Göttern zu tun hat sehr interessant. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Geschichte.

 

 

4 von 5 Schmetterlinge


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Foto: Chantal Sadowski
Cover: Piper ivi

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