*Rezension* Danielle Paige - Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis

Rezensionsexemplar | Autor: Danielle Paige | Titel: Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis | Reihe: Stealing Snow Band 1 |  Verlag: Thienemann | Seitenzahl: 400 Seiten |  Erscheinungsdatum: 19. Dezember 2017 | Originaltitel: Stealing Snow | Zum Buch |

 

Inhalt:

Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht …

 

Rezension:

Ich hatte schon viel über das Buch gehört und das nicht nur positives, wollte aber unbedingt selber wissen, wie das Buch ist.

 

Snow lebt seit ihrem sechsten Lebensjahr im Whittaker, einer Anstalt und wird dort mit Tabletten behandelt. Ihr Freund Bale verschwindet und sie folgt seiner Spur und landet nach ihre Flucht aus Whittaker in Algrid. Einem Land aus Schnee und Eis, dass von König Lazar beherrscht wird. Dieser König ist ihr Vater und Snow selbst besitzt eine stärkere Magie als jeder andere und nur sie kann Algid befreien.

 

Snow selbst ist in der Whittaker Anstalt etwas verrückt geworden, was nicht verwunderlich ist, wenn man seit dem sechsten Lebensjahr eingesperrt ist. Das war aber auch der einzige Charakterzug, den ich irgendwie nachvollziehen konnte. Sie war relativ egoistisch, denn es ging eigentlich immer nur um sie und darum ihren Bale zu retten. Algid war ihr egal. Die Menschen waren ihr egal. Es ging immer nur um Bale. Leider hat sie im Laufe der Geschichte auch keine Entwicklung durchgemacht und blieb überheblich und arrogant. Insgesamt war sie mir wirklich unsympathisch und ich konnte mich einfach nicht mit ihr identifizieren.

 

Von Bale selbst habe ich gar nicht so viel erfahren und kann auch nicht wirklich sagen, ob ich ihn sympathisch finde. Dafür blieb seine Figur einfach viel zu blass, was aber auch bei den anderen Charakteren so war. Sie sind aufgetaucht, waren kurz ein Teil der Geschichte und sind dann wieder verschwunden. Man konnte einfach keine Bindung zu irgendwem aufbauen und dadurch blieb mir auch niemand besonders im Gedächnis.

 

Der Schreibstil war detailliert und ich konnte mir alles genau vorstellen, aber es kam einfach keine Spannung auf. Es dümpelte alles vor sich hin und ich wurde einfach nicht mitgerissen. Der Anfang war etwas holprig und ich habe nie komplett reingefunden. Die Handlung selbst war sehr sprunghaft und ich habe mich mehrmals gefragt, ob es einen roten Faden gibt oder es nur eine Aneinanderreihung verschiedener Ideen hat.

 

Das Cover ist mir am Anfang schon aufgefallen und ich fand es sehr interessant. Es wirkt frostig, kalt und passt perfekt zur Geschichte. Leider war das Cover wohl mit das Beste an der Geschichte.

 

 

2 von 5 Schmetterlinge


©
Foto: Chantal Sadowski
Cover: Thienemann

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