*Rezension* Annie J. Dean - Destiny's Hunter

Rezensionsexemplar | Autor: Annie J. Dean | Titel: Seelenhauch | Verlag: Dark Diamonds | Seitenzahl: 341 Seiten | Erscheinungsdatum: 22. Februar 2018 | Zum Buch |

 

Inhalt:

Auf dem Motorrad durch das nächtliche Edinburgh zu fahren, bedeutet für die 21-jährige Destiny pure Freiheit. Diese kostbaren Momente sind selten, weil ihre Eltern ein strenges Netz aus Regeln um sie herum errichtet haben. Was Destiny nicht weiß, ist, dass die Zukunft der gesamten Menschheit auf ihren Schultern lastet, denn sie ist das personifizierte Schicksal. Das macht sie zur Zielperson der geheimen Organisation Scouts, den Jägern des Schicksals. Ausgerechnet der ungemein anziehende Hunter hat die Aufgabe, ihr Herz für sich zu gewinnen, um ihr den Todesstoß zu versetzen. Doch er hätte nie damit gerechnet, diese intensive Verbindung zu Destiny zu spüren, sodass sein Plan ins Wanken gerät…

 

Rezension:

Es gibt eine Prophezeiung, die besagt, dass das Schicksal irgendwann als Mensch geboren wird. Sollte es dann sterben, dann würde das Leben jedes einzelnen nicht mehr vorherbestimmt, sondern nur noch vom Zufall bestimmt sein. Destiny ist das Schicksal und sie lebt ein ganz normales, aber behütetes Leben in Edinburgh. Eines Tages trifft sie auf Hunter, der zu den Scouts gehört, die dafür leben, irgendwann das Schicksal zu töten. Leider ist nicht alles so einfach, denn Hunter sieht mehr in Destiny als nur das Schicksal.

 

Destiny ist das personifizierte Schicksal, aber eigentlich ist sie eine ganz normale junge Frau. Sie studiert, sie fährt Motorrad, sie schleicht sich in Pubs und hat keine Ahnung wer sie wirklich ist. Sie wirkte manchmal etwas naiv und vertrauensselig, da sie aber nie wirklich einen Grund hatte es nicht zu sein, überraschte mich dieser Charakterzug an ihr nicht. Doch im Laufe der Geschichte hätte ich mir in der Richtung eine größere Entwicklung gewünscht.

 

Hunter gehört zu der Gruppe, die das Schicksal vernichten wollen, damit das Leben eines Jeden nicht mehr vorherbestimmt ist. Er möchte sich auch für den Tod seiner Eltern rächen, da diese nie eine Chance hatten. Hunter ist zielstrebig, mutig und selbstbewusst. Außerdem ist er in seiner Meinung, dass das Schicksal böse ist, sehr festgefahren und erst als er Destiny kennen lernt, ändert sich seine Meinung langsam.

 

Beide fühlen sich sofort zu dem anderen hingezogen und oft stört es mich etwas, aber hier ging es um das Schicksal. Es war einfach passend und ich hätte es mir gar nicht anders vorstellen können. Wie kann es in einer Geschichte über das Schicksal auch anders sein?

 

Ich habe bereits einige Bücher von Annie J. Dean gelesen und bin immer wieder begeistert von ihrem Schreibstil. Man ist sofort in der Geschichte drin und man hat keine Probleme sich zurecht zu finden. Ich hatte nur zwischendurch das Gefühl, dass alles sehr schell passierte und das Ende auch sehr plötzlich kam.Ich habe mich auch immer wieder gefragt, wie die Geschichte enden würde. Würde Hunter sie am Ende vielleicht doch töten? Leben bei glücklich bis an ihr Ende? Gibt es am Ende überhaupt noch ein Schicksal? Es war wirklich spannennd und zum Teil auch unvorhersehbar, da man nicht wusste, wie die Geschichte enden würde. Ich möchte natürlich nicht zu viel verraten, aber das Ende, auch wenn es sehr schnell kam, hat mir wirklich gut gefallen und ich fand es toll.

 

Auch das Cover passt perfekt und auch das Symbol, die Triquetra spielt eine Rolle.

 

4 von 5 Schmetterlinge


©
Foto: Chantal Sadowski
Cover: Dark Diamonds - Carlsen

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